Erika Pircher, geb. am 27. 2. 1946 in Innsbruck, hatte ersten Unterricht bei Thomas Rainer und absolvierte die Ausbildung am Innsbrucker Konservatorium bei Gustav Grassauer (1966 Lehrbefähigungsprüfung, 1967 Reifeprüfung jeweils mit Auszeichnung). Anschließend studierte sie zwei Jahre in der Meisterklasse von José Tomas in Alicante und nahm am Meisterkurs von Andrés Segovia in Santiago de Compostela und Kursen bei Leo Brouwer in Frankreich teil.

Erika Pircher (rechts, neben José Tomas) 1969 beim Kurs von Segovia in Santiago de Compostela. Ganz links Maria Isabel Siewers.

1972 war Erika Pircher Preisträgerin beim concours international de guitare von Radio France in Paris. Es folgten Konzerte und Rundfunkaufnahmen in Italien, Frankreich, Skandinavien, Albanien und England.

 

Konzert in Rom 1974

Probe mit dem Ensemble „xlytzck“ 1976 (mit. D. Fenyi, J.P. Bernard, P. Mignot)

Als Mitglied des Tiroler Ensembles für Neue Musik wirkte sie an zahlreichen Uraufführungen mit.

Uraufführungskonzert 2003 mit Harald Pröckl (Werke von Navok, Karrer und Zechberger)

die zeit gebogen – „… die Zeit gebogen…“ für Akkordeon und Gitarre von Günther Zechberger (2000), UA mit Harald Pröckl und Erika Santek-Pircher

Von 1969 bis 2011 war Erika Santek-Pircher Leiterin einer Gitarrenklasse am Tiroler
Landeskonservatorium. Zu ihren Schülern gehörten Barbara Romen und Gunter Schneider, Diethard Kopf, Stefan und Ruth Hackl.

Seit 2004 leitete sie das Projekt „intercambio cultural“ in Peru. Nach ihrer Pensionierung stellte sie ihre Kompetenz in den Dienst des Sozialprojekts „Archipelago“  – dort erteilte sie Gitarrenunterricht an Flüchtlinge.

Erika Santek-Pircher starb am 9. Oktober 2018 in Innsbruck.

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